Turmuhrenmuseum Rockenhausen

Wer den Namen Rockenhausen hört kennt den Ort entweder garnicht oder als kleines unscheinbares Städtchen. Das hier aber die warscheinlich größte und bedeutendste Turmurensammlung Europas beheimatet ist, dürften noch viel weniger wissen. Rockenhausen liegt im Donnersbergkreis etwa 30 km von Kaiserslautern und etwa ebensoweit von Bad Kreuznach entfernt. Begibt man sich nach Rockenhausen, wird man auf dem Parkpatz im Zentrum eine Stellmöglichkeit finden. Dieser grenzt direkt an den kleinen Schlosspark mit angrenzendem Schloss-Hotel. Dieses war früher ein Wasserschloss, ist heute ein Hotel mit Zimmern im alten und angebauten neuen Teil.

Schloss-Hotel/Restaurant

Durchquert man diesen Park, so bekommt man an einigen Stellen diverse Kunstwerken zu sehen. Kunstwerke verteilen sich aber auch durch einen weiteren Bereich der kleinen Innenstadt bis zum Marktplatz. Innerhalb des Parks fällt der Blick aber auch automatisch auf zwei Gebäude. Eines mit einem Kunstwerk vor dem Haus und eines mit einem Glockenspiel unterhalb des Giebels

Seitenfassade des Turmuhrenmuseums
Eins der verschiedenen Kunstwerke
Glockenspiel an der Fassade eines der Museumsgebäude

 Dieses Turmuhrenmuseum, welches in einem denkmalgeschützten und komplett restaurierten Hofanwesen beheimatet ist, war dieses Mal der eigentliche Grund für den Besuch des kleinen Städtchens. Wenn man sich um das Gebäude bewegt, kann man fast nicht glauben was einen alles hinter den Mauern erwartet. Es sieht von außen wesentlich kleiner aus, als es wirklich ist.

Turmuhrenmuseum

Was ebenfalls noch zu erwähnen ist: Der Eintritt in’s Museum ist kostenlos!!

Eingangsbereich zum Hof des Museum’s

Beim betreten des Museum, ist man doch sehr erstaunt, was einem hier geboten wird. Hier sind Turmuhrwerke mit mehreren Metern in den Abmessungen genauso vertreten, wie Pendeluhren mit über 4 Meter langem Pendel oder auch Sanduhren, Wasseruhren ( nein nicht die, die wir im Keller haben) usw.. Etwas besonderes ist die astronomische Uhr im Uhrenturm, die wohl einer der genauesten und modernsten in Europa ist. Die Mitarbeiter setzen auch gerne mal das ein oder andere Turmuhrwerk in Gang. Jetzt gibt es aber leider auch etwas negatives zu berichten. Innerhalb des Museum herscht Fotografierverbot. Das kommt aber nicht von den Besitzern oder Mitarbeitern, sondern ist Auflage der Versicherungsgesellschaft. Das ist schade aber nicht zu ändern. Es schmälert allerdings nicht den äußerst interessanten Besuch dieses Museums.

Info-Blatt des Turmuhren-Museums

Hat man seinen (warscheinlich sehr langen) Rundgang durch das Museum beendet, besteht die Möglichkeit sich gleich um die Ecke direkt am Marktplatz in einem Eiscafe ein Eis zu gönnen. Hier gibt es dann auch wieder ein Kunstwerk zu sehen, dieses mal aus Bronze welches als zwei Büsten zum dahinter stellen geformt ist. Es steht direkt vor der prot. Pfarrkirche aus dem Jahr 1780.

Marktplatz

 

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