Burg Berwardstein

Der Berwartstein wurde 1152 erstmals urkundlich erwähnt als Geschenk von Kaiser Friedrich Barbarossa an den damaligen Speyerer Bischof Günther von Henneberg. Deshalb wird angenommen, dass die Burg ursprünglich zu den Befestigungsanlagen der salischen und staufischen Herrscher gehörte, die in Südwestdeutschland ihre Stammlande hatten. Ab 1201 trat ein nach der Burg benanntes Rittergeschlecht auf, die Herren von Berwartstein, die als speyerische Ministerialen die Burg zu verwalten hatten. Weil den Berwartsteinern räuberische Handlungen vorgeworfen wurden, wurde die Burg 1314 durch Truppen der elsässischen Städte Straßburg und Hagenau belagert, und zerstört. Nach dem Wiederaufbau stand die Burg im Eigentum der Berwartsteiner.
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